Barteld
Postma
Samuel
Rütti

3D Virtual Reality: Räume hörbar und sichtbar machen

Dank der Verbindung von Auralisation und Visualisierung sind bereits projektierte Räume erlebbar. Sie können durch Ihre Räume gehen und hören deren Klang in Stereoqualität. Sie hören, wenn jemand links oder rechts von Ihnen spricht. Sie können sich dem Sprecher zuwenden und sich ihm nähern, um Ihn besser zu verstehen und besser zu sehen.

Auralisation, analog zur Visualisierung, macht (virtuelle) Schallfelder hörbar. Durch erhöhte Rechenleistung und verbesserte Berechnungsalgorithmen hat sich der Realismus der Auralisation im den vergangenen Jahren signifikant erhöht [1].

Studien haben gezeigt, dass Visualisierungen die akustische Erfahrung in Bezug auf Lautstärke und Abstandswahrnehmung beeinflussen [2]. Deshalb wurde ein Framework entwickelt, das es dem Benutzer ermöglicht, sich frei durch einen Raum zu bewegen, mit einer realistischen Audiowiedergabe und visuellen Darstellung. Eine weitere Möglichkeit dieses Frameworks ist, dass der Benutzer die raumakustischen Bedingungen interaktiv verändern kann. In naher Zukunft wird dieses Framework auch ein Head Mounted Display beinhalten, das eine noch realistischere Wiedergabe ermöglicht. 

 

Literatur

[1] B.N.J. Postma and B.F.G. Katz, “Perceptive and objective evaluation of calibrated room acoustic simulation auralizations,” J. Acoust. Soc. Am., vol. 140, pp. 4326–4337, Dec. 2016, doi:10.1121/1.4971422.

[2] B.N.J. Postma and B.F.G. Katz, “The influence of visual distance on the room-acoustic experience of auralizations,” J. Acoust. Soc. Am., vol. 142, no. 5, pp. 3035–3046, 2017, doi:10.1121/1.5009554.

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