Andreas
Zaugg

Gebäudeschadstoffe

Bewilligungspflichtige Umbauten oder Abbrüche von Gebäuden, die vor 1990 erbaut worden sind oder in welchen Umbauarbeiten stattgefunden haben, müssen seit dem 01.01.2016 vor baulichen Eingriffen auf Bauschadstoffe wie Asbest, PCB, CP oder PAK untersucht werden. Eine Schadstoffuntersuchung oder Raumluftmessungen klären auf, ob weitere Massnahmen zum Schutz von Gebäudenutzenden und Handwerkern geplant werden müssen.

Asbest ist mit Sicherheit der bekannteste Bauschadstoff. Faserzement - gemeinhin unter dem Markennamen Eternit bekannt - ist heute noch allgegenwärtig vorhanden. Die klassischen Beispiele sind Dächer, Fassaden oder Balkonbrüstungen aus asbestarmiertem Faserzement. Weniger bekannt ist die Verwendung im Haus. So wurde Asbest in Fliesenkleber, Verputzmassen oder auch Bodenbeläge gemischt. Das Mineral diente in diesen Werkstoffen oft als Mikroarmierung um Rissbildung vorzubeugen oder dank seiner hohen Hitzebeständigkeit, als Brandschutz.
Mithilfe einer gezielten Untersuchung durch Gartenmann Engineering können die Schadstoffvorkommen in Gebäuden lokalisiert werden, was die finanzielle Planung eines Bauprojektes erleichtert.


Was können Sie von Gartenmann Engineering AG erwarten?

Sie sollen an jedem unserer Standorte einen direkten Ansprechpartner haben, der sich um Ihr Anliegen kümmert.
Kontaktieren Sie uns unverbindlich direkt in Basel, Bern, Lausanne, Luzern oder Zürich, oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Untersuchungen

Wir führen an Ihrer Liegenschaft nach Wunsch, ein Schadstoffscreening (ohne Probeentnahme) oder einen Gebäudecheck/ Bauschadstoffuntersuchung (mit Probeentnahme) durch. Das Sreening soll einen ersten Überblick verschaffen über allfällige Schadstoffquellen. Es kann aber einen Gebäudecheck nicht ersetzen. Bei der Bauschadstoffuntersuchung, werden Materialproben entnommen und anschliessend im Labor analysiert. Der daraus resultierende Bericht wird für die Baueingabe sowie die weitere Projektplanung benötigt.

Ein Sreening wie auch ein Gebäudecheck, können in bewohnten aber auch unbewohnten Gebäuden sauber, diskret und ohne Spuren durchgeführt werden.

Um eine gesundheitliche Gefährdung von Nutzenden oder Arbeitnehmenden zu vermeiden, bieten wir Untersuchungen auf die folgenden Stoffe an:

 

  • Asbest:
    Materialanalyse und/ oder Lumftmessung nach VDI-Norm mit eigenen Probenahmegeräten.
  •  
  • PCB (Polychlorierte Biphenyle)

  • PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)

  • CP (Chlorparaffine)
  •  
  • Schwermetalle
  •  
  • VOC (Flüchtige organische Verbindungen)

  • Formaldehyd

  • Radon
  •  
  • Schimmelpilze

 


 

Eine Bauschadstoffuntersuchung besteht au zwei Stufen

Screening:

Beim Gebäudescreening werden noch keine Materialproben entnommen. Wir wollen unserem Auftraggeber anhand einer visuellen Beurteilung einen ersten Überblick verschaffen, mit welchen Schadstoffvorkommen zu rechnen ist.

 

Gebäudecheck:

Beim Gebäudecheck werden vor Ort Proben entnommen, die anschliessend im Labor auf die vermuteten Substanzen untersucht werden.
Die Probenahme ist vor Sanierungen oder Abbrüchen möglich, kann aber auch bei normaler Nutzung stattfinden um gesundheitliche Gefährdungen zu vermeiden. Die Untersuchung zeigt auf, wo gefahrlos Umbauarbeiten in Angriff genommen werden können und wo Massnahmen angezeigt sind. Mit diesem Wissen können Sie kostspielige Bauunterbrüche vermeiden. Anhand unseres Berichtes, kann eine spezialisierte Sanierungsfirma die Arbeiten direkt ausführen.

Gerne führen wir für Sie auch die Submission der Arbeiten durch und übernehmen bei grösseren Projekten die Fachbauleitung.

Nach erfolgter Sanierung, müssen die Sanierungszonen durch eine Raumluftmessung nach VDI 3492, von einem unabhängigen Messinstitut freigegeben werden. Gerne führen wir diese für Sie durch.

 


 

Asbest ist seit 1990 in der Schweiz verboten - und doch taucht es immer wieder auf

Die Arbeit mit dem hochgiftigen Asbest ist extrem gefährlich: Mindestens 2000 Menschen sind in der Schweiz inzwischen an den Folgen gestorben – oft qualvoll. Seit fast dreissig Jahren ist das Baumaterial nun verboten. Doch wegen Ab- und Umbauarbeiten kommen noch heute viele Arbeiter damit in Kontakt.

Dazu der Beitrag von SRF "10vor10" vom 07.März 2018

"Asbest - die Gefahr ist noch da"

 

 

 

 

 

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