Christian
Dietrich

Visueller Komfort

Zur Vermeidung störender Blendung an Arbeitsplätzen helfen in einfachen Fällen ebenso vereinfachte Betrachtungen und die Auslegung eines ausreichenden Blendschutzes auf Basis von Herstellerunterlagen oder Bemusterungen.

Spezielle bauliche Gegebenheiten, komplexe Fassadensituationen oder besondere Nutzungen sind mit einfachen Methoden oftmals jedoch nicht hinreichend genau zu erfassen. Zur Beurteilung des visuellen Komforts eignen sich insbesondere hierfür virtuelle Modelle.

 

Besonnung in einem Atrium zu unterschiedlichen Zeiten, Umgebungsleuchtdichte mit und ohne Massnahmen

 

Eine hoch entwickelte Simulationsumgebung bildet die zu beurteilende Lichtsituation physikalisch korrekt ab. Dadurch lassen sich u.a. Leuchtdichten bzw. Leuchtdichteunterschiede für unterschiedliche Szenarien realitätsnah bestimmen. Auf Basis dessen und unter Zuhilfenahme gängiger Bewertungsmassstäbe wie der Daylight Glare Probability (DGP) oder dem Daylight Glare Index (DGI) erfolgt die Beurteilung und die Bestimmung von Massnahmen.

Die Modellierung kann auf Basis gängiger 3D-Austauschformate erfolgen. Die Parametrisierung erfolgt anhand Materialisierungsvorgaben oder auch durch Bestandsmessungen.

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